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Verfahren
WebServices
Methode/Technik:11840
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Beschreibung
Das Internet hat sich als äußerst leistungsfähig und geeignet erwiesen, um auf weltweit verstreute Informationen und Dienste zuzugreifen. Bisher erfolgte dieser Zugriff jedoch meist über Webbrowser wie den Internet Explorer oder den Netscape Navigator. Webdienste sollen nun eine neue Art des Zusammenspiels zwischen verteilten Applikationen ermöglichen, bei denen die Kommunikation ohne Web-Browser abläuft. Normale Desktop-Anwendungen können sich Informationen wie aktuelle Wechselkurse oder Buchungsdaten über einen oder mehrere Webdienste holen, die als Prozeduren auf anderen Rechnern laufen und über das Internet angesprochen werden können.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie Webdienste angewendet werden können, nehmen Sie einmal an, Sie wollten mit Hilfe eines PDAs über eine drahtlose Internet-Verbindung einen Flug reservieren. Es ist nun folgendes Szenario mit vier verschiedenartigen Webdiensten denkbar:

  • Einige Reisebüros bieten Reservierungsanwendungen an; mit dem PDA können Sie nach Eingabe von Datum und Zielort über das Internet Kontakt mit derartigen Reisebüros aufnehmen.
  • Zur Bearbeitung Ihrer Reservierungsanfrage nimmt die Reservierungsanwendung ihrerseits über das Internet Kontakt mit verschiedenen Reservierungssystemen von Fluggesellschaften auf.
  • Und um die Anfrage von Reisebüros bearbeiten zu können, arbeitet das Reservierungssystem einer Fluggesellschaft (im Intranet) mit zwei weiteren Webdiensten zusammen: einer Anwendung für Platzbelegungen und einer Tarifanwendung.

Damit das skizzierte Szenario universell zum Normalfall wird, wurde beim Design der entsprechenden Technologien konsequent auf die Verwendung offener Standards und möglichst einfacher und damit leicht umzusetzender Protokolle gedacht. Und dabei zogen praktisch alle Großen der Software-Branche an einem Strang.

Die Basistechnik für Webdienste, auf der praktisch alles andere beruht, ist XML. Es wird naheliegenderweise zur Beschreibung von Daten verwendet, die als Ein- oder Ausgabe eines Webdienstes dienen. Es werden aber auch die verfügbaren Dienste – also die Operationsnamen, die auszutauschenden Nachrichten und die Dienstadressen – in XML kodiert, genauer in WSDL (Web Service Description Language). Und auch das RPC-Protokoll SOAP (Simple Object Access Protocol), das an die Stelle von proprietären, komplexen Protokollen aus der CORBA-, DCOM- oder RMI-Welt tritt, beruht allein auf XML, ist also textbasiert. Schließlich steht als weitere grundlegende Komponente der Verzeichnisdienst UDDI (Universal Description, Discovery and Integration) bereit, um Webdienste registrieren bzw. weltweit bekannt und verfügbar zu machen. Auch UDDI besitzt ein offen gelegtes API, das auf XML bzw. SOAP beruht.

Bereits heute unterstützen alle auf J2EE (Java 2 Enterprise Edition) bzw. .NET beruhende Produkte die Entwicklung bzw. die Integration von Webdiensten. Damit ist abzusehen, dass in Kürze, bei immer größerer Verfügbarkeit von einzelnen Webdiensten, mächtige neue Anwendungen im Web auftauchen werden, die sich im Wesentlichen aus der Nutzung einer Reihe von Webdiensten zusammensetzen.
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Eine Annotation von aksel.wienke aksel.wienke, 13.11.2006
"Einstiegspunkt in dieses Thema über Werkzeuge für die Softwarewartung?"
Über "SE Werkzeuge u. Methoden" -> "Werkzeuge" -> "Wartung" gelangt man zu diesem Thema...
...was ich sehr verwirrend finde. Ich kann mir nicht erklären welchen Zusammenhang es zwischen "WebServices"... 
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