Das Projekt ESACS (Enhanced Safety Assessment for Complex Systems) ist eine Forschungsprojekt im Rahmen des EU-Programms "Growth 2000" und gehört zur Key Action "New perspectives in Aeronautics". Der Beginn des Projekts war im Februar 2001 und seine Laufzeit beträgt 30 Monate bis zum Oktober 2003.
Die technischen und wissenschaftlichen Ziele des Projekts ESACS sind es, eine Methodologie zur Verbesserung des praktischen Einsatzes der Sicherheitsanalyse für die Entwicklung komplexer Systeme zu definieren, eine gemeinsame Werkzeugumgebung zu entwickeln, die diese Methodologie unterstützt und die Methodologie durch ihre Anwendung auf Fallstudien zu validieren. Die Werkzeugumgebung zwischen Entwurf und Sicherheit besteht einerseits aus Werkzeugen, mit denen Teile der Sicherheitsanalyse durchgeführt werden können, indem Informationen direkt aus dem Modell des Systems extrahiert werden, und andererseits aus einem Repository, das alle Sicherheitsinformationen enthält, die für das in Entwicklung befindliche komplexe System relevant sind.
Projektpartner
Das Konsortium besteht aus zehn Partnern aus fünf unterschiedlichen EU-Staaten. Dazu gehören fünf Firmen aus der Luftfahrtindustrie, deren Beitrag darin besteht, die zu lösenden Probleme bereitzustellen, ihre Erfahrung mit komplexen Systemen und dem Sicherheitsanalyseprozess einzubringen und Fallstudien zur Validierung der entwickelten Lösungen zu definieren. Weiterhin beinhaltet das Konsortium drei Forschungsinstitute und einen Technologie-Partner, die Unterstützung bei praktischen Fragen in Bezug auf akademische Methoden erbringen sowie Kompetenzen im Bereich formaler Methoden, Sicherheitsanalysetechniken und Metriken beisteuern, um die entwickelten Lösungen bewerten zu können.
Im einzelnen sind dies die folgenden Projektpartner: