Eine algebraische Methode verwendet Funktionen (Operationen), elementare oder abstrakte Datentypen und Axiome zur Beschreibung von Systemen. Der Zustand des Systems wird nicht explizit modelliert. Die Funktionen beschreiben das Verhalten, die Axiome legen Konsistenzbedingungen fest. Algebraische Methoden eignen sich damit insbesondere zur Definition von Schnittstellen (von Subsystemen, Abstrakten Datentypen etc), da sie Funktionen und nicht den Zustand beschreiben.
Algebraische Spezifikation kann beispielsweise über CASL geschehen. Aktuelle Referenzprojekte, die mit algebraischen Spezifikationsmethoden erstellt wurden, sind kaum zu finden.