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Verfahren
Z als formale Spezifikationssprache
Methode/Technik:15745
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Beschreibung
Z wurde im Oxford University Computing Laboratory (OUCL) Ende der 70er Jahre entwickelt. Die Z-Spezifikationsmethode ist seit 2002 ISO-Standard ISO/IEC 13568:2002.

Z verwendet mathematische Notationen aus der Mengenlehre und Prädikatenlogik, kleinere Erweiterungen wurden vorgenommen. Z strukturiert die Notation über Schemata. Die Schemata werden in Prosa erläutert und untereinander über Operatoren (vergleichbar mit mathematischen Operatoren) verbunden.

In Z werden Systeme durch die Verwendung von Mengen und Relationen zwischen Mengen modelliert. Z hat diese mathematischen Konzepte durch Konstrukte erweitert, die speziell Softwarespezifikation unterstützen. Hier wird nur ein kurzer Eindruck von der Z-Notation vermittelt. Weitere Details zu Z finden sich in entsprechenden Lehrbüchern.

Z stellt die Spezifikationen als informellen Text dar, der durch formale Beschreibungen ergänzt wird. Die formale Beschreibung wird in Form kleiner leicht verständlicher Blöcke (oder Schemata) eingefügt. Die Blöcke sind durch einen Rahmen vom Rest des Textes abgesetzt.

Schemata werden verwendet, um Zustandsvariablen einzuführen sowie Einschränkungen und Operationen auf dem Zustand zu definieren. Mit Operationen können Schemata verändert werden. Schemata sind Basis der Systemspezifikation.

Werkzeugunterstützung ist aus dem universitären Umfeld vorhanden. CADIZ ist eines von wenigen verfügbaren Werkzeugen.
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