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 | |  |  | | Beschreibung |  | In vielen Anwendungen stellt der Kenntnisstand des Systems über das Wissen des Benutzers eine Grundvoraussetzung dar. Vorkenntnisse können sich auf die Inhalte der Anwendung (Domänenexpertise) beziehen oder auf die Systemhand- habung (Interaktionsexpertise). Im ersten Fall kann z. B. aus einer Historie erkannt werden, dass der Benutzer eine bestimmte Systemfunktion in der Vergangenheit bereits verwendet hat. Die Beurteilung dieser Information und die Schlussfolgerung, dass dieser spezielle Benutzer keine weitere Unterstützung benötigt, sind allerdings nicht trivial.
In vielen Anwendungsbereichen ist der Wissensstand des Benutzers bezogen auf Faktenwissen, Allgemeinwissen und Domänen-bezogenes Wissen Ansatzpunkt von Adaptions- leistungen. Vor allem in Lernsystemen müssen Lerninhalte an den Lernfortschritt des Schülers adaptiert werden.
Der Grad der Domänenexpertise kann ermittelt werden aus den bereits mit dem System abgerufenen Inhalten und den bearbeiteten Aufgaben. Ein Indikator kann die Häufigkeit sein, mit der eine Anwendung, ein Anwendungsmodul oder eine Funktion vom Benutzer genutzt worden ist. In Verbindung mit Adaptierbarkeit kann sich der Benutzer auch selbst bezüglich des Expertisegrades einordnen, das System würde daraus (anders als bei der alleinigen Adaptierbarkeit) entsprechende Adaptionen ableiten und ausführen. Aus der Häufigkeit der Nutzung bestimmter Funktionen kann auch auf die Interaktionsexpertise geschlossen werden, die in den Bereich von Fertigkeiten (skills) des Systemumgangs gehört.
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