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 | |  |  | | Beschreibung |  | Das Benutzermodell speichert das Wissen, das aktuell über einen Benutzer verfügbar ist. Ein wesentlicher Bestandteil des Benutzermodells ist die Modellierung der Benutzermerkmale. Einerseits enthält ein Benutzermodell Merkmale, z.B. den Namen und das Alter eines Benutzers, deren Aussage sich auf andere Domänen übertragen lassen. Systemkomponenten, welche der Repräsentation solcher Merkmale dienen, sollten sich deshalb möglichst unverändert wiederverwenden lassen. Andere Merkmale, z. B. spezielles Kunstinteresse oder bereits erreichte Zwischenziele, sind stark in Verbindung mit einer spezifischen Domäne zu interpretieren und sind daher nicht in allen Domänen anwendbar. Es existieren demnach domänen-unabhängige und domänen-abhängige Teile eines Benutzermodells.
Neben der Unterscheidung nach Domänen(un)abhängigkeit, werden die Informationen in einem Benutzermodell nach der Häufigkeit ihrer Veränderungen klassifiziert. Fixe oder relativ selten veränderbare Merkmale (Name und Alter; aber auch Intro-/Extrovertiertheit, Visualisierer/Verbalisierer) bezeichnen wir als statische Persönlichkeitsmerkmale. Dem stehen dynamische Merkmale gegenüber, welche sich entsprechend oft oder sogar regelmäßig in kurzen Intervallen ändern.
Neben den Eigenschaften werden Informationen über den derzeitigen Kontext des Benutzers im Benutzermodell gespeichert. Kontextinformationen werden oft mit Benutzerinteressen verglichen, um das Systemverhalten der derzeitigen Situation adaptieren zu können. Derzeitig wichtigste Bestandteile des Benutzerkontextes sind Raum- und Zeitkontext. Auf diesen Informationen aufbauend können z. B. Vorschläge generiert werden, welche sowohl den Interessen des Benutzers entsprechen als auch zeitlich/räumlich erreichbar sind (z.B. in Location based Services).
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