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 | |  |  | | Beschreibung |  | In der modellbasierten Entwicklung von Benutzerschnittstel- len spielen Aufgabenmodelle sowie Dialogmodelle die zentrale Rolle. Aufgabenmodelle werden aufgestellt, um Kenntnisse über die Aufgaben des Benutzers am System zu erfassen und zu beschreiben. Durch Abstraktion der zu bewältigenden Aufgabe des Benutzers beschreibt ein solches Modell in der Regel auch den aktuellen eigentlichen Einsatzzweck des Systems. Dialogmodelle stellen abstrahierte Beschreibungen der Dialogabläufe dar, die in geeigneten Spezifikationsspra- chen verfasst werden.
Das Aufgabenmodell wird basierend auf dem Ergebnis der Analyse einer Aufgabe erstellt und beschreibt die Funktionalität des gegebenen Gesamtsystems in strukturierter und häufig modularer Weise. Es kann auch Angaben zur Reihenfolge von Arbeitsabläufen, zum Systemzweck und zu den Aufgaben des Menschen machen. Formell besteht ein Aufgabenmodell aus folgenden Komponenten:
- einem Ziel,
- einem Arbeitsgegenstand,
- einem oder mehreren Arbeitsmittel,
- einen oder mehreren Benutzerrollen,
- Unteraufgaben mit temporalen Beziehungen.
Die Aufgabenmodellierung stellt eine Phase im Softwareentwicklungsprozess vor dem Systementwurf dar. Als Methoden werden Beobachtungen, Interviews und andere empirische Verfahren eingesetzt, die die mögliche bzw. geplante Einbettung eines adaptiven Systems untersuchen.
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