Durch die zunehmend komplexer und interdisziplinärer werdenden Projektaufgaben hat sich Projektmanagement-Software zu einem zentralen Kristallisationspunkt in der Softwarebranche entwickelt. Die Ziele, die durch den Einsatz von PM-Software erreicht werden sollen, sind einerseits die Unterstützung des Projektleiters, aber auch allen anderen Projekt-Stakeholder, bei Planung, Durchführung und Controlling der Projekte. Andererseits wird eine verbesserte Information und Transparenz durch Berichterstattung und Dokumentation angestrebt. Die Anwendungsszenarien sind sehr differenziert und erfordern eine genaue Betrachtung der unternehmensspezifischen Situation.
Die Einsatzfelder umfassen die Unterstützung
einfacher Einzelprojekte,
Multi-Projekt-Umgebungen oder
komplexen Enterprise-Projektmanagement-Systemen mit Portfoliosteuerung
Die entsprechende Software kann Unterstützung in einzelnen Abschnitten des Projektverlaufs bis hin zur vollständigen Begleitung aller Projektaktivitäten über den gesamten Projektlebenszyklus bieten.
Doch nicht nur Softwarefunktionen sollten beachtet werden. Häufig besteht nämlich die Annahme, dass durch den Einsatz von PM-Software Projektmanagement im Unternehmen eingeführt wäre. Dem ist nicht so, denn die organisatorischen, methodischen und sozialen Fehler werden mit Projektmanagement-Software nicht beseitigt. Auch der kritische Bereich der Projekt-Zieldefinition oder „weiche“ Faktoren wie beispielsweise Führung können durch PM-Software häufig nur unzureichend unterstützt werden.