Das Betreibermodell beschreibt, auf welche Weise der Systembetrieb der E-Business-Anwendung technisch organisiert sein soll. Beispielsweise kann ein Unternehmen den Betrieb des Systems an ein Rechenzentrum auslagern oder ihn selber durchführen. Für einzelne Teilsysteme kann das unterschiedlich definiert werden. In die Überlegungen fließen u. a. Aspekte der Infrastruktur, der Unternehmensorganisation und der IT-Sicherheit mit ein. Die Wahl des Betreibermodells bestimmt im späteren Verlauf die Betriebsaufwände.
Mit der Festlegung auf ein Betreibermodell wird auch die Betriebsumgebung und -organisation für das E-Business-System definiert. Es bestimmt die Entwicklung des E-Business-Systems, indem es die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen vorgibt. Die Betriebsvorgaben sind Anforderungen, die in dieser Phase die Entwicklung der Systemskizze beeinflussen. Zu den Betriebsvorgaben können bestimmte Anforderungen an die Sicherheit oder an die Administrierbarkeit (Integration ins bestehende Systemmanagement, Einsatz bestimmter Betriebssystem- oder Datenbankplattformen) der einzusetzenden Systeme gehören.
Ergebnis der Aktivität
Aufgrund der Bestimmung des Betreibermodells werden später die Betriebsaufwände geschätzt. Mit Hilfe der Betriebsvorgaben wird die Systemskizze erstellt.