Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Geschäftsmodells bilden eine Geschäftsidee, die Ergebnisse der Marktanalyse, das entwickelte Marketingkonzept sowie die im Vorfeld bestimmten Zielgruppen und Märkte.
Durchzuführende Aktivität
Während der Entwicklung eines Geschäftsmodells werden zum einen die betriebswirtschaftlichen Facetten und zum anderen die informationstechnischen Aspekte der zukünftigen E-Business-Anwendung aufgezeigt. Nach Timmers sind folgende Aspekte für das Geschäftsmodell relevant:
Beschreibung der Architektur bezüglich der Produkt-, Dienstleistungs- und Informationsflüsse
Identifikation der beteiligten Akteure/Rollen
Feststellung des Nutzens für die Akteure
Beschreibung der Erlösquellen
Zentral ist außerdem, was der mögliche Unique Selling Proposition (USP) des E-Business-Systems ist. Weiterhin wird in dem Geschäftsmodell festgehalten, auf welche Art und Weise die Wertschöpfung erreicht wird und somit auch aus welchen Erlösquellen welche Einnahmen zu erwarten sind.
Ebenso wird die Marktstruktur, Beschaffung, Leistungserstellung, Leistungsangebot und die Distribution im Geschäftsmodell betrachtet.
Das Geschäftsmodell dient häufig als Grundlage für die externe Finanzierung des E-Business-Projekts.
Ergebnis der Aktivität
Aus dem entwickelten Geschäftsmodell werden die wesentlichen Anforderungen und Erfolgskriterien für die E-Business-Anwendung abgeleitet.