Zu Beginn der Realisierungsphase wird eine Entwicklungsumgebung aufgebaut, die die wesentlichen Merkmale der späteren Betriebsumgebung enthält. Vorteil einer solchen Entwicklungsumgebung ist, dass sie meist schneller und kostengünstiger als die Betriebsumgebung aufgebaut werden kann. Häufig dient sie gleichzeitig als
Testumgebung.
Wenn die Entwicklung iterativ oder in mehreren Ausbaustufen erfolgt, dann kommt dieser Vorteil besonders zum Tragen.
Beim Einrichten einer separaten Testumgebung werden nicht nur Hard- und Softwarekomponenten bereitgestellt, sondern auch Räume, Arbeitsmittel, Personal, Testwerkzeuge, Peripheriegeräte, Kommunikationseinrichtungen und Benutzerberechtigungen zur Verfügung gestellt. Außerdem müssen die Verantwortlichen für die Erstellung und Wartung der Testumgebung benannt und vorbereitet werden. Diese Aspekte sind bei der Testplanung ebenfalls zu berücksichtigen.
Da E-Business-Anwendungen in der Regel webbasiert sind und damit von einer Vielzahl von unterschiedlichen Clientsystemen zugegriffen wird, sollte die Testumgebung den Test von verschiedenen Clients zulassen.
Die Testumgebung dient der Überprüfung der einzelnen Testobjekte (Komponenten) und ihres Zusammenspiels.
Ergebnis der Aktivität
Nach dem Aufbau der Entwicklungs- und Testumgebung kann mit der Erstellung des technischen Systems begonnen werden. Des Weiteren können die entsprechenden Testdaten bereitgestellt sowie mit den jeweiligen Tests begonnen werden.