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 | |  |  | | Beschreibung |  | | Wie schon in der Übersicht dargestellt wurde, ist die Vorgehensweise bei der Modellanalyse eine iterative Vorgehensweise, die man sich als Kreislauf vorstellen kann: Ausgehend von dem zu untersuchenden System ergeben sich Fragestellungen, die durch das Modell und die anschließende Modellbearbeitung, z. B. über die Simulation, beantwortet werden sollen. Die Formulierung der Fragestellung muss in einer quantifizierbaren Art erfolgen. Globale Ziele wie "Mein System soll besser werden" sind so nicht beantwortbar, und müssen weiter spezifiziert werden wie etwa "Soll kürzere Antwortzeiten haben", "Soll höheren Durchsatz erbringen" u.s.w. Die Fragestellung muss dann auf das Modell übertragen werden. Bei dieser Übertragung hilft die Analogie zwischen Modell und System. Fragestellungen, die sich etwa auf eine spezielle Systemkomponente beziehen, können häufig auf eine korrespondierende Modellkomponente übertragen werden. Etwa die Frage "Welche Auswirkung hat die Übertragungsrate auf die Prozessorauslastung", kann durch eine Experimentreihe beantwortet werden, bei der der Modellparameter für die Übertragungsrate variiert wird und dabei an der Modellkomponente für den Prozessor über eine Modellmessstelle die Auslastung beobachtet wird. Nach der Festlegung der Parameterwerte für die Experimentreihe muss diese ausgeführt werden. Dies geschieht über die Ausführung von Einzelexperimenten bei Variation der Modellparameterwerte. Alle Experimente liefern Ergebnisdaten, die gesammelt, sortiert, gefiltert und schließlich visualisiert werden, um eine Auswertung zu ermöglichen. Die Auswertung führt in der Regel zu neuen Erkenntnissen und damit auch oft zu neuen Fragestellungen, womit der Kreislauf geschlossen wäre. |  |
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