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Verfahren
Abbildung auf ausführbare(s) Systemmodell(e)
Methode/Technik:19217
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Beschreibung
Ein konzeptionelles Modell muss in der Regel immer in eine Form überführt werden, die von einem Werkzeug verstanden und bearbeitet werden kann. Viele Werkzeuge erleichtern diesen Prozess indem sie Bibliotheken mit fertigen Modellbausteinen anbieten. Trotzdem ist immer ein darüber hinaus gehender Modellierungsaufwand notwendig. Es ist daher darauf zu achten, dass neben der Bausteinbibliothek auch die vom Werkzeug unterstützte Modellierungsmethode gut auf die Systeme anwendbar ist.

In folgender Abbildung ist die Aufwandssituation für den Abbildungsprozess vereinfacht dargestellt: Der neu zu realisierende systemspezifische Teil oben im Bild und der werkzeugspezifische Teil unten im Bild. Stehen Werkzeugbausteine, die gut an die jeweilige Problemstellung angepasst sind, zur Verfügung (in der Regel komplexe Bausteine), ist der Modellierungsaufwand gering ("kurzer Weg" beim Modellierungsaufwand im rechten Teil des Bildes). Bei Systemen ohne problemspezifische Bausteine ist der zusätzlich zu erbringende Modellierungsaufwand hoch ("langer Weg" im linken Teil des Bildes).
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Modellierungsaufwand als Funktion der Werkzeugspezialisierung

Der Modellierungsaufwand für ein spezifisches System hängt nun davon ab, wie gut die vom Werkzeug bereitgestellten Modellbausteine auf das spezielle Problem zugeschnitten sind. Im Bereich der Rechnernetz-Modellierung ist dies gut möglich, da hier nur eine relativ begrenzte Zahl von Protokollen und Techniken zum Einsatz kommen. Bei den darüber liegenden Anwendungen, der Systemlast, wird dies schon schwerer, da sich diese nur bei starker Verallgemeinerung auf Standardstrukturen abbilden lassen (z. B. Benchmarks). Neben dem reduzierten Modellierungsaufwand bei der Verwendung von vorgefertigten Modellbausteinen ist auch die dadurch reduzierte Fehlerwahrscheinlichkeit ein wichtiger Gesichtspunkt. Je weniger im Rahmen der Modellierung neu implementiert werden muss, desto weniger Fehler werden gemacht und desto geringer ist der Validierungsaufwand.
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