Programmverstehen und statische Analysetechniknen im Kontext des Reverse Engingeering und der Qualitätssicherung
Eintrags-ID: 21036
Über Jahre gewachsene Software-Systeme bereiten Unternehmen häufig Schwierigkeiten: Im Interesse des Bestandsschutzes ist es notwendig, die Systeme immer wieder an neue Anforderungen anzupassen. Andererseits erfolgt die Dokumentation der Änderungen nur sehr nachlässig, was dazu führt, dass die Umsetzung neuer Änderungen immer schwieriger wird.
Seit Jahren werden daher statische Analysetechniken mit zumindest zwei Zielen eingesetzt: Statische Analysen liefern einerseits das notwendige Datenmaterial über die Systemstrukturen, um ein Reverse Engineering und das Programmverstehen wieder zu ermöglichen. Andererseits liefern die gleichen Methoden greifbare Ansatzpunkte, um bereits während der Systemerstellung Qualitätssicherung betreiben zu können.
Dieses Dokument liefert einen Überblick über den Stand der Technik hinsichtlich der Tätigkeiten Programmverstehen, Reverse Engineering und Qualitätssicherung und des Einsatzes statischer Analysen in diesen Bereichen. Es werden sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete statische Analysetechniken, Beispiele und Werkzeuge diskutiert.
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