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 | |  |  | | Beschreibung |  | Nach Rechenberg [ Rec85 ] versteht man unter Werkzeugen im Kontext der Software-Entwicklung "Programme, die die Herstellung, Prüfung, Wartung und Dokumentation von Programmen vereinfachen, beschleunigen oder in ihrer Qualität verbessern."
Die IEEE definiert den Begriff des Software-Tool im Standard 610.12-1990 wie folgt [ IEEE90 ]:
"A computer program used in the development, testing, analysis, or maintenance of a program or its documentation. Examples include comparator, cross-reference generator, decompiler, driver, editor, flowcharter, monitor, test case generator, timing analyzer."
Im gleichen Regelwerk wird auch der Begriff CASE (Computer Aided Software Engineering) definiert [IEEE90]:
"The use of computers to aid in the software engineering process. May include the application of software tools to software design, requirements tracing, code production, testing, document generation, and other software engineering activities."
Dumke verknüpft beide Definitionen und beschreibt Software-Werkzeuge als "alle rechnergestützten Hilfsmittel zur Unterstützung der Entwicklung und Wartung eines Software-Produkts" [ Dum00 ].
Die von ihm formulierte Werkzeug-Definition schließt nahezu alle Facetten programmtechnischer Hilfsmittel ein. Es gibt jedoch ebenfalls eine Reihe von Ausnahmen:
- Sie schließt rechnergestützte Hilfsmittel zur Produktanwendung aus, da diese dem Produkt oder dem jeweiligen System insgesamt zugeordnet werden.
- Sie unterscheidet deutlich zwischen einem (rechnergestützten) Hilfsmittel schlechthin (Beispiel: Textverarbeitung) und den zur Software-Entwicklung und –Wartung vorhandenen oder benötigten Hilfsmitteln (Beispiel: Compiler).
- Sie verweist auf die Unterstützung und fordert nicht die vollständige Automation, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhanden bzw. nur begrenzt realisierbar ist.
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