Alle Projektbeteiligten müssen zur Gewährleistung eines aussagekräftigen Reports in dreierlei Hinsicht Disziplin walten lassen:
Termintreue,
Vollständigkeit der Angaben und
Wahrheitsgehalt
Um eine rechtzeitige Mitteilung relevanter Informationen zu gewährleisten sollten die am besten unmittelbar durch den entsprechenden Mitarbeiter an entsprechender Stelle eingegeben bzw. an den Verantwortlichen weitergegeben werden. In jedem Falle sollten sie vor der Erstellung des Reports im dem System, welches die Datengrundlage der Reports bildet, hinterlegt worden sein.
Neben dem Zeitaspekt ist auch darauf zu achten, dass alle erforderlichen Daten komplett verfügbar sind. Absolut erforderliche Daten können beispielsweise die Kosten und der Aufwand einzelner Tasks sein, die ohnehin täglich aktualisiert werden sollten. In jedem Falle sollte allen Projektbeteiligten bewusst sein, welche Daten in die Reports eingehen. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass gerade bei der Beschreibung von Problemen, nur das Wesentliche Erwähnung findet und auf diese Weise eine Homogenität der Angaben gewährleistet wird.
Eine weitere Tugend, die den Teammitglieder abverlangt ist, ist die der möglichst wahrheitsgemäßen Informationsweitergabe. Gerade in Bezug auf diesen Punkt ist die Ehrlichkeit der Projektbeteiligten, aber auch das Management gefragt. So erweist es sich beispielsweise gerade unter diesem Aspekt nicht als sinnvoll mit Strafen bei „negativen“ Werten zu drohen. Dies könnte nämlich unter Umständen zu einer Verschleierung wichtiger Daten und zur Verschleppung von Problemen führen.