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Erfahrung
Fragen und Antworten zum Konfigurationsmanagement und zu CMII
Erfahrung:24309
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Beschreibung der Erfahrung
Im Rahmen des Berlin/Brandenburger Softwareforums » http://www.forumbb.de « fand eine Veranstaltung zum Thema Konfigurationsmanagement statt. Zu den Vorträgen wurden im Laufe des Abends Fragen gestellt, die zusammen mit ihren Antworten Inhalt dieses Erfahrungsbausteins sind.

Hauptvortrag in der Veranstaltung war der des Leiters der Gesellschaft für Konfigurationsmanagement. Sein Fachvortrag stellte den Stand der Technik auf dem Gebiet des Konfigurationsmanagements dar. Der Vortrag hatte den Titel "Bessere Software mit dem CMII Prozess".

An dieser Stelle werden die Fragen zum Konfigurationsmanagement allgemein aufgeführt. Die speziell zum CMII-Prozess gestellten Fragen können Sie hier nachlesen.

Frage: Was gehört alles zum Konfigurationsmanagement?

Antwort: Neben dem Quellcode und der Dokumentation gehören sämtliche Pläne ebenfalls zum Konfigurationsmanagement.

Frage: Gibt es Beweise dafür, dass die Fehlervermeidung kostengünstiger als die Fehlerbehebung ist? Dies wird zwar immer wieder behauptet, dass dem so sei, aber gibt es handfeste Beweise dafür?

Antwort: Ja, diese werden beispielsweise in dem Buch „Software Project Survival Guide“ von Steve McConnell erbracht.

Frage: Im Rahmen der Projektanalyse sind die Möglichkeiten zur Umsetzung der Kundenwünsche zu dokumentieren. Gibt es eine bestimmte Form für diese Dokumentation?

Antwort: Die oberste Regel lautet: Die Aufbereitung der Dokumentation hat in einer für den Kunden verständlichen Form zu geschehen. Die Validierung dieser Dokumentation sollte auch immer mit dem Kunden gemeinsam erfolgen. Das Wichtigste am Ganzen ist, dass der Kunde versteht, was ihm geliefert werden kann und er somit auch seine Wünsche ggf. konkretisieren kann. Deshalb muss der Auftragnehmer dafür Sorge tragen, dass der Kunde die Dokumentation versteht.

Frage: Wer gehört zum Team, das über das Systemdesign entscheidet?

Antwort: Das kommt darauf an, wer an der Entscheidung teilhaben sollte. Falls der Kunde seine Wünsche einbringen möchte und es auch angebracht ist, wenn der Kunde sich beteiligt, so sollte er dies unbedingt tun. Es kann auch der Vertrieb oder andere Abteilungen, die nicht direkt entwickeln, beteiligt sein.

Frage: Was verstehen sie unter einem Prototyp? Was sollte er enthalten?

Antwort: Das Wichtigste hierbei ist, dass der Prototyp eine Bestätigung der Dokumentation ist.

Frage: Unter welchen Bedingungen werden vorgeschlagene Änderungen auch durchgeführt.

Antwort: Oft sind die Kosten der entscheidende Faktor. So sollten generell Kriterien gefunden werden, die über die Umsetzung einer Änderung entscheiden, z. B. die Komplexität der Änderung. Diese Kriterien sollten dann aber auch nicht zu flach sein. Beispiel für eine zu einfache Regelung: „Wenn nicht mehr als ein Dokument von der Änderung betroffen ist, wird eine Änderung umgesetzt“. Sollte dieses eine Dokument aber eine Schnittstellenbeschreibung sein, so wird die Entscheidung wohl gegen eine Änderung fallen, weil mit Änderung einer Schnittstelle viele weitere Stellen geändert werden müssen.

Frage: Wie werden Änderungen nachvollziehbar und abrufbar dokumentiert? (Damit z. B. der Support auf Kundenanfragen zu einer Änderung aussagekräftige Antworten geben kann.)

Antwort: Jede Änderung bekommt eine eindeutige Identifikationsnummer. Wenn die Änderung analysiert wird, in welches Release sie einfließen soll und wenn sie später umgesetzt wird, so kann anhand der Identifikationsnummer der Status der Änderung nachvollzogen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass in jedem Plan (Änderungsplan, Releaseplan, …) die Identifikationsnummer mitgeführt und der Plan aktualisiert wird.

Frage: Ergeben sich aus Änderungen neue Anforderungen?

Antwort: Natürlich können sich auch aus Änderungen neue Anforderungen ergeben.

Frage: Wie soll das funktionieren, dass zu jedem Teil der Dokumentation auch ein Item existiert?

Antwort: Grundsätzlich sollte diese Regel eingehalten werden. Selbstverständlich ist dies nicht für übergeordnete bzw. itemübergreifende Dokumente gültig (also für Pläne und Ähnliches).
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