Offshore-Outsourcing ist zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor für die IT-Branche geworden. Das Auslagern von ehemals im Unternehmen erstellten Aufgaben ist jedoch kein neuer Trend. Bereits in der 80er und 90er Jahren erlebten die Industrieländer eine Welle von Produktionsverlagerungen ins Ausland. Personalintensive Fertigungsprozesse in der Textilindustrie oder im Maschinenbau wurden in Niedriglohnländer verlegt.
Seit einiger Zeit zeichnet sich nun insbesondere für den IT-Bereich ein neuer Trend ab. Auch hoch qualifizierte Tätigkeiten – vorwiegend Dienstleistungen – werden von Unternehmen in andere Länder verlagert.
Offshore-Outsourcing ist zum Dauerthema geworden. Inzwischen stellt sich nicht mehr die Frage, ob überhaupt ausgelagert werden solle, sondern welche Art von IT-Prozessen hierfür geeignet sind, und welche Länder sich aus welchen Gründen für ein Outsourcing anbieten. Klar ist, dass nicht nur aufgrund der räumlichen Distanz hochspezifische, geschäftskritische Aufgaben, sowie solche, die regelmäßige Rückfragen und Änderungen erfordern, ausgeschlossen sind. Übrig bleiben Prozesse, die standardisiert, klar strukturiert, modular und in der Zusammenarbeit einfach zu handhaben sind. Beim Offshoring sind außerdem länderspezifische, politische, rechtliche, kulturelle und sprachliche Barrieren zu berücksichtigen.
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Kommentare
Ludger Thomas, 19.10.2005
"RE: "Einordnung Subcontracting?""
Meinem Verständnis nach ist Outsourcing eine Form des Subcontracting, die sich durch eine extensive Ausgliederung von Unternehmensaufgaben kennzeichnet.
Siehe dazu auch den Beitrag Subcontracting...