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Verfahren
Kontextsicht
Methode/Technik:25579
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Beschreibung
In der Kontextsicht wird die Einbettung des zu entwickelnden Systems in die Umgebung betrachtet. Das System wird als Blackbox betrachtet, so dass die Systemgrenzen identifiziert und die nach außen sichtbaren Systemschnittstellen festgelegt werden können.

Die Kontextsicht ist ein wesentliches Bindeglied zwischen der textuellen Anforderungsbeschreibung und der späteren Architektur. Prinzipiell sollte die Systemabgrenzung bereits in der Anforderungsanalyse stattfinden, wobei festgelegt wird, welche Funktionalitäten vom System gefordert werden. Es ist Aufgabe des Architekten, die Abgrenzung des Systems zu überprüfen und die Schnittstellen nach außen zu konkretisieren. Mit Hilfe der Kontextsicht ist es dem Architekten möglich, die Kernfunktionalitäten zu identifizieren und entsprechend der Wichtigkeit zu priorisieren.

Für die Kontextsicht sind folgende Elemente von Bedeutung
[Literatur Basiswissen Softwarearchitektur]:
  • Externe Elemente (Nachbarsysteme und Benutzer)

  • das zu entwickelnde System selbst

  • Schnittstellen zu den externen Elementen.
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