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 | |  |  | | Beschreibung |  | Häufig auftretende Aufgabenstellungen beim Entwurf von Softwaresystemen können durch Entwurfsmuster (engl. design pattern) schnell und umfassend bearbeitet werden. Ein Entwurfsmuster beschreibt eine in der Praxis erfolgreiche, generische Lösung für ein mehr oder weniger häufig auftretendes Entwurfsproblem und kann als eine wieder verwendbare Vorlage zur Problemlösung angesehen werden.
Entwurfsmuster eignen sich sehr gut, um das Wissen erfahrener Entwickler über die Struktur und das Zusammenspiel von Bausteinen und Klassen innerhalb von Softwaresystemen zu formalisieren, zu dokumentieren und weiterzugeben.
Der Ursprung der Entwurfsmuster als Lösungsvorgabe komplexer Designprobleme stammt aus der Architektur von Gebäuden [ Basiswissen Softwarearchitektur]. Der Architekt Christopher Alexander hatte in den 1970er Jahren eine Sammlung von Mustern im Bereich von Planung und Bau veröffentlicht [AIS77]. In der Architektur hat sich diese Idee jedoch nicht in dem Umfang verbreitet, wie später in der Software-Entwicklung. 1994 erschien mit dem Buch von Gamma, Helm, Johnson und Vlissides [ Design Pattern - Entwurfsmuster] das Standardwerk zum Thema Entwurfsmuster in der Software-Entwicklung.
Die weitergehenden Informationen über Entwurfsmuster gliedern sich wie folgt:
Literatur:
[AIS77]
Christopher Alexander, Sara Ishikawa, Murray Silverstein: A Pattern Language, Oxford University Press, 1977. |  |
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