In welcher Sprache sollte eine Softwarearchitektur dargestellt werden? Genügen informelle Schaubilder in ad-hoc überlegten Box-And-Arrow Notationen oder sollten formale Ansätze verwendet werden, damit die Konsistenz und Widerspruchsfreiheit der damit formulierten Modelle geprüft werden kann? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Umstände des Projektes und insbesondere die nicht-funktionalen Anforderungen an das zu erstellende System entscheiden mit über den Einsatz einer Notation. Die folgenden Wissensbausteine stellen mehrere Notationen vor und diskutieren deren Vor- und Nachteile:
Eine Notation alleine ist für die Beschreibung einer Softwarearchitektur nicht ausreichend. Ein großes UML-Diagramm kann beispielsweise kaum die vollständige Architektur eines Systems beschreiben. Mittlerweile hat sich die Beschreibung von Architekturen über Sichten durchgesetzt. Jede Sicht gibt andere Informationen über die Architektur und strukturiert große Architekturbeschreibungen.
(vgl. Sichtenmodelle zur Beschreibung von Softwarearchitekturen)