Eintrag kommentierenErfahrung zum Thema berichtenEintrag bewerten
Dieser Eintrag wurde im Schnitt mit 0 von 5 Punkten bewertet
Verfahren
Objektflusskanten
Methode/Technik:27052
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
Beschreibung
Objektflusskanten verbinden Objektflussknoten (also Depots von Marken) und Aktivitäten, die über diese Kanten Marken von den Depots abziehen bzw. dort ablegen.
Die Kanten können mit verschiedenen Eigenschaften näher beschrieben werden.

«transformation»
Das Abziehen bzw. Ablegen von Marken kann mit einer Transformation der Marken einhergehen. Dazu wird eine Randbedingung mit dem Stereotyp «transformation» an der Kante platziert.

weight
Durch Angabe eines Wertes für die Eigenschaft weight (dt.: Gewicht) wird die Anzahl der Marken definiert, die in einem Schaltvorgang bewegt werden (müssen). Werden einer Kante weniger Marken angeboten, kann die Kante nicht schalten. Werden mehr Marken angeboten, kann eine beliebige Menge entsprechender Größe gewählt werden.

«selection»
Für Objektflusskanten von Objektflussknoten nach Aktionen kann außerdem noch die Reihenfolge festgelegt werden, in der Marken aus dem Objektflussknoten entnommen werden. Dazu muss an der Kante eine Randbedingung mit dem Stereotyp «selection» platziert werden. Folgende Werte sind in dieser Randbedingung zulässig.

    unordered Keine spezielle Reihenfolge (d. h. wie im Petrinetz)

    ordered Eine spezielle, Nichtstandard Reihenfolge, die der Modellierer durch ein Verhaltensmodell spezifiziert, d. h., in der Bedingung steht z. B. ein Verweis auf ein Aktivitätsdiagramm, das einen entsprechenden algorithmischen Ablauf eschreibt

    LIFO Last-In-First-Out, d. h. Auswahl abgelegter Marken nach dem Stapel-Prinzip

    FIFO First-In-First-Out, d. h. Auswahl abgelegter Marken nach dem Tunnel-Prinzip (voreingestellt).

Diese Auswahl ersetzt gegebenenfalls eine andere Auswahl, die am Objekltflussknoten spezifiziert ist.

Abbildung 1 im Baustein "Dienstkomponenten" illustriert verschiedene Ausdrucksmittel von Objektflussknoten und Objektflusskanten. In den obersten Objektflussknoten dürfen nur Objekte der Klasse "Buchung“ im Zustand „reserviert“ abgelegt werden. Durch „Buchung vornehmen“ wird genau ein Objekt in den zweiten Objektflussknoten abgelegt, und zwar dasjenige Objekt, dessen Reisetermin am nächsten liegt. Die Kapazität des zweiten Knoten ist auf 3 beschränkt, d. h., es werden in dem dargestellten Fragment höchstens drei „Buchungen“ im Zustand „gebucht“ gleichzeitig verarbeitet. Die Reihenfolge der Ablage ist zwar mit „unordered“ angegeben, aber die nachfolgende Objektflusskante hat als den Wert „FIFO“. Daher werden Buchungen in der Reihenfolge bestätigt, wie sie vorgenommen wurden. Beim Bestätigen einer Buchung wird der Passagier, für den die Reise gebucht ist, von der Buchung abgeleitet und im letzten Objektflussknoten abgelegt.

Zurück zum Überblick Aktivitäten UML 2.0 (Überblick)

Nächster Gliederungspunkt Dienstkomponenten
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
 Eintrag kommentieren 
 Eintrag bewerten 
 Erfahrung zum Thema berichten 
Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben.
 
Zum Seitenanfang Top Drucken Impressum AGB
Home

VSEK ©2001-2012