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Verfahren
High-Level-Netze
Methode/Technik:27253
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Beschreibung
An dieser Stelle soll noch eine zusätzliche Erweiterung von klassischen, als auch zeitbehafteten Petri-Netzen diskutiert werden. Es ist dem Leser sicherlich aufgefallen, dass Marken in obigen Petri-Netz-Modellen nur eine Art von Information speichern können, nämlich ob sie existieren oder nicht. Dieses Speichervolumen ist für einige Systeme hinreichend, falls bei deren Modellierung keine weiteren Informationen gespeichert werden müssen und nur die bereits diskutierten Eigenschaften von Petri-Netzen untersucht werden sollen.

Verlangen Systeme einen größeren Informationsspeicher innerhalb derMarken, um weitere, kontinierliche Systemeigenschaften, wie z.B. Systemauslastung, Sensorinformationen, o.ä., zu modellieren, muss der Informationsspeicher vergrößert werden. Diese gespeicherten Informationen können dann durch die Transitionen des Netzes abgefragt und manipuliert werden. Mit jeder Transition ist dafür eine Aktion1 verbunden, die eine Relation über diese erweiterten Marken auf den vor-, als auch auf den nachgelagerten Plätzen aufspannt. Diese Aktion wird ausgeführt, wenn die Transition gefeuert wird.

Die Aktivierung ist bei High-Level-Netzen jedoch defizieler zu bestimmen, als bei den bereits diskutierten Netzen. Ob eine Transistion aktiviert ist oder nicht, ist an ein Prädikat gebunden, welches wiederum eine Relation über den Vorbedingungen aufspannt - das waren die Plätze vor einer Transition. Dafür stellt das Prädikat Bedigungen an die Inhalte der Inforamtionsspeicher der Marken auf den vorgelagerten Plätzen. Sind diese Bedigungen erfüllt, ist die Transistion aktiviert und kann gefeuert werden. Somit kann u.U. nicht jede Marke auf jedem Platz liegen, sondern nur auf jenen, die es gestatten. Dies ist ein weiterer großer Unterschied zum klassischen Modell, bei dem jeder Platz jede Marke akzeptiert.
Die Zeit wird in diesem Modell durch eine Variable chronos eingeführt, die in den Prädikaten der Transitionen abgefragt werden kann. Diese Variable ist als ein Zeitstempel1 zu verstehen, der die Enstehungszeit einer erweiterten Marke vermerkt.

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