Die speziellen Rahmenbedingungen der Software-Entwicklung in der Automobilbranche verlangen eine pragmatische Vorgehensweise bei der Architekturerstellung um im Rahmen von Budget und Zeit zu guten Ergebnissen zu gelangen. Im Zentrum steht deshalb eine risikogetriebene und iterative Herangehensweise, die das Ziel verfolgt, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt ein stabiles Architekturskelett zur Verfügung zustellen. Das fachliche Modell ist dabei ein wichtiger Schritt für das Verständnis des Problemgebiets und bildet die Grundlage für die technische Architektur. Mit diesem Vorgehen haben Software-Systeme im Automobil und Kathedralen, die wir heute noch besichtigen können, eine weitere Gemeinsamkeit: Sie besitzen eine lange Lebensdauer.