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Erfahrung
Einsatz formaler Methoden im OFFIS
Erfahrung:2825
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Beschreibung der Erfahrung
Die Kompetenz von OFFIS im Bereich formaler Methoden basiert auf einer langjährigen Erfahrung durch zahlreiche Projekte mit diversen Industriepartnern. Unter anderem arbeiteten wir mit

  • BMW,
  • DC,
  • PSA,
  • SAAB,
  • SNECMA,
  • Airbus Deutschland,
  • Airbus Frankreich,
  • Alenia,
  • IAI,
  • BAe,
zusammen. Zu unseren größeren Projekten zählen dabei

  • KORSYS (Korrekte Systeme, gefördert vom BMBF),
  • SACRES - Safety Critical Embedded Systems: From Requirements to System Architecture (ESPRIT 20897),
  • SafeAir - Advanced Design Tools for Aircraft Systems and Airborne Software. (IST-1999-10913),
  • ESACS - Enhanced Safety Assessment for Complex Systems (GRD1-2000-25060),
  • AIT-WOODDES - Workshop for Object oriented Design and Development of Embedded Systems (IST-1999-10069).
Darüberhinaus erfolgte die Erprobung der formalen Verifikationstechniken in direkter Kooperation mit einzelnen Industriefirmen. Durch diese Zusammenarbeit konnten wir immer wieder feststellen, dass trotz intensiven Testens immer noch Fehler im Design vorhanden waren. Diese Fehler traten dabei nicht bei der isolierten Betrachtung einzelner Komponenten auf, die i.d.R. sehr gewissenhaft getestet wurden und dementsprechend keine Probleme bereiteten, sondern vielmehr beim u.U. sehr komplexen Zusammenspiel der vielen unterschiedlichen Komponenten miteinander. Die Fehler traten dementsprechend nur bei sehr langen, speziellen Testsequenzen auf. Solche Fehler sind im praktischen, industriellen Einsatz allerdings nur sehr schwer, wenn dies überhaupt möglich ist, von Hand zu finden.

Betrachtet man diese Herausforderung vor dem Hintergrund einer heutzutage ständig wachsenden Systemkomplexität, wird schnell deutlich, dass hier neue Methoden und Techniken notwendig sind, um die Korrektheit von Systemen sicherzustellen. Dabei ist es egal, ob man die Anzahl von Komponenten in einem System, die Tiefe der Design-Hierarchie oder die Funktionspunkte als Maßeinheit für die Komplexität eines System nimmt.

Die Relevanz solcher Methoden und Techniken betraf bisher primär den Bereich der sicherheitskritischen Systeme, weil dort die korrekte Ausführung von Hard- und Software u.U. gesundheitliche oder sogar lebensbedrohliche Folgen für einzelne Personen nach sich zieht. Die Notwendigkeit solcher Methoden und Techniken wird auch immer deutlicher bei den nicht sicherheitskritischen Applikationen, wo der Anwender nicht mehr gewillt ist als eine Art Betatester zu fungieren und die Stabilität ein immer wichtigeres Kriterium bei der Kaufentscheidung wird.
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