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Verfahren
Der Rational Unified Process (RUP) - ein Überblick
Methode/Technik:28339
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Beschreibung
Der Rational Unified Process (RUP) ist ein adaptives Glossar Prozessmodell. Er beschreibt wer was wann und wie in der Durchführung von Softwareprojekten zu tun hat.

Der RUP wurde von der Firma Rational entwickelt. Er ist eng mit den eigens für ihn entwickelten Werkzeugen verwoben. Vertrieben wird der RUP zusammen mit seinen Werkzeugen von der Firma IBM.

Der RUP zeichnet sich dadurch aus, dass er
Dabei verfolgt der RUP folgende sechs "Best Practices", die mit den vier genannten Charakteristiken einhergehen.
Diese Best Practices sind die Gestaltungsgrundlage für den RUP und finden sich somit in den Abläufen wieder.

Einen Überblick über den RUP schafft das folgende Bild.

RUPOverview409x271
RUP Überblick; Quelle: IBM - Rational

Der Lebenszyklus des RUP ist prinzipiell in vier Phasen unterteilt:
  • Inception (Beginn: Projektumfang festlegen)
  • Elaboration (Ausarbeitung: umsetzbare Architektur entwickeln)
  • Construction (Konstruktion: Skelett der Architektur mit Funktionalität füllen)
  • Transition (Umsetzung: Anwendung in die Nutzerumgebung überführen)
Die Disziplinen (auch mit Workflows bezeichnet) orientieren sich an speziellen Rollen innerhalb des Entwicklungsteams, die von bestimmten Personen oder Gruppen wahrgenommen werden. Diese Disziplinen sind im Einzelnen:
So simpel und einleuchtend die Ausführungen bisher auch sind, einen ersten Einblick in die Komplexität des RUP gibt folgendes Bild, in dem das Zusammenspiel zwischen Rollen, Aktivitäten und Artefakten dargestellt wird.

RollenAktivitaetenArtefakte400x393
Zusammenspiel zwischen Rollen, Aktivitäten und Artefakten; Quelle: IBM - Rational

Der RUP versucht für jedes mögliche Projekt eine Vorgehensweise bereitzuhalten und dies mit der, im Bild "Zusammenspiel zwischen Rollen, Aktivitäten und Artefakten" dargestellten, Notation zu beschreiben. Damit werden sehr viele Abhängigkeiten zwischen den Elementen des RUP erzeugt, die zu der hohen Komplexität führen. Daher ist auch eine Anpassung (Tailoring) des RUP an das jeweilige Projekt unerlässlich.

Dieser Text orientiert sich an den Ausführungen auf der Seite www-128.ibm.com/developerworks/rational/library/4721.html.
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