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 | |  |  | | Beschreibung |  | Activity-Charts ähneln hierarchischen Datenflußdiagrammen, d.h. die einzelnen funktionalen Komponenten (Activities) werden identifiziert und anschließend die (potentiellen) Kontroll- und Datenflüsse zwischen ihnen eingezeichnet, wobei letztere der Schnittstellendefinition dienen. Jede Activity kann dabei beliebig oft wieder unterteilt werden bis runter auf sog. atomare (nicht weiter teilbare) „Basic-Activities“. Als Endresultat erhält man durch diese Modellierung ein hierarisch strukturiertes Netz der Funktionalitäten, die über festgelegte Verbindungsstrukturen kommunizieren.
Innerhalb der Modellierungsphase wird mit Hilfe von Activity-Charts die funktionale Dekomposition (sprich: die Unterteilung des Systems anhand der Funktionen) eines Systems im Hinblick auf die Verhaltensmodellierung durchgeführt.
Das Verhalten der Basic-Activities kann dann auf verschiedene Art und Weisen festgelegt werden, wie
- State-Charts: Diese basieren auf Zustandsautomaten, die das reaktive Verhalten des Systems bzw. einer Komponente darstellen.
- Wahrheitstabellen: Diese definieren in Tabellenform anhand der möglichen Eingangsbelegungen die anschließenden Ausgangsbelegungen.
- Externen Code: Dies umschliesst z.B. C++ Programme.
Somit läßt sich das System sukzessive von einzelnen (Teil-)Funktionalitäten hin zu den Systemfunktionen, die in den Anforderungen spezifiziert sind, modellieren. |  |
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