Grundsätzlich definiert man Wiederverwendbarkeit von Software als Einsetzbarkeit in unterschiedlichen Kontexten.
Es gibt drei ausschlaggebende Qualitätsmerkmale, die wiederverwendbare Software grundsätzlich in höherem Maß besitzen muss als nicht wiedervewendbare Software:
Diese drei Kriterien sind spezifisch für die Wiederverwendbarkeit von Software. Darüber hinaus muss wiederverwendbare Software weitere Qualitätskriterien erfüllen, die aber genauso gelten wie für nicht wiederverwendbare Software, die an derselben Stelle eingesetzt werden soll. Diese gemeinsamen Qualitätskriterien sind
- Spezifikationstreue der Funktionalität,
- Zuverlässigkeit,
- Benutzbarkeit für den Endbenutzer, und
- Effizienz (zusammengesetzt aus Performance und Ressourcenverbrauch).
Die hier zugrunde gelegte Definition von Qualität orientiert sich an der ISO-Definition, die um den Aspekt der Nutzbarkeit für Entwickler erweitert wird.
Dieser Text ist angelehnt an Wiederverwendung ohne Mythos. |