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 | |  |  | | Beschreibung |  | Wie die Vergleichsmethoden erfordern die Kennzahlmethoden das systematische Sammeln projekt- und produktspezifischer Messdaten abgeschlossener Entwicklungsvorhaben. Diese Messdaten werden allerdings nicht zum Vergleich von Projekten herangezogen, sondern man leitet aus ihnen aussagekräftige Kennzahlen ab, die zum Bewerten von Schätzgrößen geplanter Entwicklungsprojekte verwendet werden können.
Die Kennzahlenmethode wird durch zwei Gruppen identifiziert:
Multiplikatormethoden:
Bei der Multiplikatormethode wird eine einfache lineare Abhängigkeit zwischen den Schätzgrößen angenommen, so dass sich zum Beispiel der Aufwand bzw. die Kosten eines Projekts durch die simple Multiplikation der Ergebnisgrößen mit einer einzigen Kennzahl ergeben.
Prozentsatzmethoden:
Die Prozentsatzmethode basiert auf einem genau definierten Entwicklungsverfahren, für dessen einzelne Phasen genaue prozentuale Anteilswerte vorliegen.Beispielsweise schätzt man den Aufwand nur für die Phase "Implementation" mit Hilfe eines anderen Verfahrens z. B. Expertenbefragung. Anschließend rechnet man auf Basis dieser Daten den Gesamtaufwand (Analyse, Design, ..., Abnahme) aus.
Einsatz:
Kennzahlmethoden sind wie die Vergleichsmethoden in der Frühphase eines Projekts einsetzbar. |  |
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