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Verfahren
Granularität von Transitionen
Methode/Technik:4779
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Beschreibung
Bei der Modellierung von nebenläufigen Systemen ist die Festlegung der Granularität der Transitionen des Systems ein entscheidender Punkt. Die Transitionen sollten so atomar sein, daß nur durch ihre vollständige Ausführung tatsächlich beobachtbare Zustände des Systems erreicht werden können.

Falls dagegen schon eine teilweise Ausführung der Transitionen zu beobachtbaren Zuständen führen kann, ist eine zu grobe Granularität gewählt worden. Eine solchermaßen fehlerhafte Modellierung kann dazu führen, daß in der Kripke Strukturen, die das System repräsentieren soll, Zustände fehlen, die für das System von wesentlicher Bedeutung sind. Die Konsequenz ist, dass Model Checking Techniken, die auf die Modellierung aufbauen, im Modell enthaltene Fehlerzustände übersehen, da diese durch die modellierten Transitionen nicht erreichbar sind.

Der grundsätzlich entgegengesetzte Modellierungsfehler entsteht, wenn eine zu feine Transitions-Granularität gewählt wird. Dies führt dazu, daß durch die Ausführung von Transitionen Systemzustände erreicht werden können, die im tatsächlichen System nicht erreichbar sind. Das Ergebnis der Anwendung von Model Checking auf ein solches Modell ist, daß dann möglicherweise Fehler gefunden werden, die tatsächlich gar nicht auftreten können.
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