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 | |  |  | | Erläuterung |  | Die "klassische" Middleware besteht aus einer Menge von wenig spezialisierten (sog. "general-purpose"-) Diensten, die zwischen den Systemplattformen (bestehend aus Hardware und Betriebssystem) und den Anwendungen angesiedelt sind und deren Verteilung unterstützen. Typische Beispiele solcher Middleware sind z.B. CORBA (http://www.omg.org/corba/), EJB (http://java.sun.com/products/ejb/), oder .NET (http://www.microsoft.com/net/) mit Diensten zum
- Lebenszyklus-Management (Operationen zum Erzeugen, Kopieren, Verschieben und Löschen von Objekten),
- Persistenz-Management (unterstützt die (dauerhafte) Speicherung von Objekten),
- oder auch der Namensgebung (bildet verständliche Namen auf Objektreferenzen ab) von Objekten.
Mittlerweile geht man allerdings z.B. im Rahmen der CORBA Spezifikation der Object Management Group (OMG - http://www.omg.org/) immer weiter weg von diesem "klassischen" Begriff der Middleware und integriert weitere sog. "Common Facilities". Das sind weitere - spezialisiertere (als die eingangs geschilderten "general-purpose") - Dienste, die entweder auf horizontaler (z.B. verteilte Dokumente) oder vertikaler Ebene (z.B. Medizin, Telekommunikation) bzgl. verschiedener Anwendungsdomänen angesiedelt sind.
Die Motivation für den Einsatz von Middleware gründet sich dabei u.a. auf
- der leichteren Integration (bestehender) Software (z.B. die (enge) Kopplung spezieller, klinischer Informationssysteme),
- oder auch der Entwicklung verteilter Anwendungen und dem damit verbundenen Wunsch nach einer Unterstützung (z.B. verteilte Analyseverfahren).
Die Einsatzgebiete sind dabei sowohl innerhalb wie auch ausserhalb von Unternehmensgrenzen, was aufgrund der zunehmenden Globalisierung eine steigende Relevanz sicherstellen dürfte. |  |
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