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Glossareintrag
Use-Case Modellierung
Glossar:6251
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Erläuterung
Use-Cases (dt. Anwendungsfälle) dienen dazu sich ein Bild über die Anforderungen zu machen.

Sie modellieren dazu die externen (zu realisierenden) Funktionen von Akteuren (z.B.Anwender, Administrator etc.) gegenüber dem System. Dies können neben (realen) Personen z.B. auch virtuelle Personen (z.B. Organisationen) sein. Hierbei lassen sich Use-Cases (nahezu) beliebig unterteilen, wobei die initialen Anforderungen entsprechend grobgranular modelliert werden sollten, um die Freiheiten bzgl. der Realisierung nicht unnötig einzuschränken und um eine oftmals notwendige flexible Änderung der Anforderungen zuzulassen ohne unnötig Arbeit investiert zu haben.

Exemplarisch zeigt die Abbildung 1 einige Use-Cases am bereits eingeführten Beispiel (vgl. Domain-Chart und Vernetzung, Struktur- und Verhaltensdiagrammbeispiele) des Onlinesupermarktes.


Abbildung1: Use-Cases Onlinesupermarkt (bitte klicken für eine vergrößerte Darstellung)

Die Anmerkung rechts in der Abbildung zeigt eine mögliche Verfeinerung des Use-Cases "Artikel einkaufen".

Da die bisher skizzierten Anforderungen auf einem abstrakten Level modelliert sind (vorzugsweise über das bereits festgelegte "Vokabular" der überspannten Domänen (s.o.)) benutzt man für eine weitergehende Formalisierung häufig Vor- und Nachbedingungen, da Use-Cases insbesondere sinnvolle Kandidaten für die Verifikation von Systemen sind. Hierbei lassen sich oftmals die Parameter der erstellen Use-Cases ausnutzen, bspw. sollte der Einkaufswagen vor dem (virtuellen) Gang zur Kasse gefüllt oder die Bankdaten nach der Angabe der personenbezogenen Daten festgelegt sein. Diese Vor- und Nachbedingungen können zunächst auf Basis des verwendeten Domänenvokabulars natürlichsprachlich festgehalten werden und sollten dann im Rahmen der Formalisierung entsprechend ersetzt werden (z.B. in Form von Glossar Constraints).

Somit dienen die Use-Cases dazu einerseits die Anforderungen gegenüber dem System (aus der Sicht der unterschiedlichen Benutzergruppen) zu modellieren und zudem mögliche Kandidaten für die Validierung bzw. Verifikation oder das Testen zu bekommen.

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