Die Entwicklung moderner Softwaresysteme in immer neuen Anwendungsbereichen erfordert die Erfüllung zunehmend komplexerer Bedürfnisse von Anwendern und Entscheidungsträgern. Demzufolge gewinnt der Prozess des Requirements Engineerings in zunehmendem Maße an Bedeutung.
Der Requirements Engineering Prozess (RE-Prozess) fängt zu Beginn des Projekts an und läuft kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Projekts. Es ist ein fachübergreifender Prozess, der zwischen den Stakeholdern im Projekt vermittelt.
Das Requirements Engineering (RE) umfasst einerseits die Ermittlung der relevanten Anforderungen an ein Softwaresystem und die Identifikation des Kontextes, in dem das zu erstellende System realisiert werden soll. Andererseits beinhaltet dieser Prozess die Dokumentation dieser Information in Form einer Spezifikation (siehe Spezifikation (Motivation)) sowie die Analyse, die Validierung, die Verifikation und das Management von Anforderungen.
Die Aktivitäten des Requirements Engineerings beziehen sich auch auf andere Kernpunkte wie Kosten, Personalwirtschaft, Training und Werkzeuge. Durch die Integration von Standards und Modelle zur Erhöhung der Qualität in dem RE-Prozess wie z.B.